Fachbeitrag · Markt und Geografie

Logistikregionen Deutschland 2026: Atlas der 24 Regionen mit Spitzenmieten, Flächenumsatz und Pipeline

Bulwiengesa und Fraunhofer SCS teilen den deutschen Logistikmarkt in 24 Regionen. Der Atlas ordnet sie nach Cluster-Funktion, dominanten Asset-Typen und den Datenquellen, die für Asset-Allokation und Standortprüfung wirklich tragen. Geeignet für Asset Manager, Spezialfondsmanager und Standortprüfer mit deutschem Industrial-Mandat.

Zielgruppe
Asset Manager, Spezialfondsmanager, REIT-Analysten, Standortprüfer, Generalplaner und Broker mit deutschem Logistik-Sleeve.
Lesezeit
Etwa 18 bis 22 Minuten plus Quellen-Workflow.
Taxonomie
bulwiengesa-Fraunhofer-SCS-Set von 24 Logistikregionen, Stand 2024 fortgeschrieben.

Die 24 Logistikregionen nach bulwiengesa und Fraunhofer SCS

Bulwiengesa und Fraunhofer SCS arbeiten seit mehreren Studienzyklen mit einem Set von 24 deutschen Logistikregionen. Die Regionsschnitte sind in einzelnen Studienausgaben leicht variiert, aber der Kern ist über Jahre stabil. Der gemeinsame Logistik-und-Immobilien-Jahresreport von bulwiengesa, Garbe, Deka, Savills und Berlin Hyp führt die Karten mit Abgrenzungen.

Der Atlas folgt dieser etablierten Regionsdefinition. Damit liest jeder Marktbericht von BNP Paribas Real Estate, JLL, Colliers, CBRE oder Logivest auf derselben geografischen Grundlage.

Deutschlandkarte mit den 24 Logistikregionen nach bulwiengesa und Fraunhofer SCS: Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Hamburg, Berlin Brandenburg, Leipzig Halle, München, Stuttgart, Hannover und 16 weitere Regionen
Deutschlandkarte mit allen 24 Logistikregionen nach bulwiengesa und Fraunhofer SCS, farblich nach Cluster-Funktion gegliedert: Top-7-Märkte, Sekundärmärkte mit hoher Dynamik und Spezialregionen mit dominanten Asset-Typen.

Die 24 Logistikregionen, geografisch geordnet

Stand bulwiengesa und Fraunhofer SCS, fortgeschrieben aus den Studien 2019 bis 2024.

Norddeutschland
Hamburg, Bremen / Bremerhaven, Hannover, Schwerin / Rostock (Nordostdeutschland).
Ostdeutschland
Berlin / Brandenburg, Leipzig / Halle, Dresden, Magdeburg, Erfurt / Thüringen.
Westdeutschland
Ruhrgebiet, Düsseldorf / Köln (Kölner Bucht), Münster / Osnabrück, Bielefeld / OWL.
Mitteldeutschland
Rhein-Main (Frankfurt), Kassel / Nordhessen, Mittelhessen (Gießen / Wetzlar).
Südwestdeutschland
Rhein-Neckar, Stuttgart, Saarbrücken / Westpfalz.
Süddeutschland
München, Nürnberg / Erlangen / Fürth, Augsburg / Donau-Ries, Regensburg / Ostbayern, Würzburg / Schweinfurt.

Top-7 deutsche Logistikmärkte: Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Hamburg, Berlin, München, Leipzig, Stuttgart

Sieben Regionen tragen den überwiegenden Teil des deutschen Logistik-Flächenumsatzes. Sie unterscheiden sich nach Geografie, Asset-Typ und Mieterstruktur deutlich genug, dass eine einzige Allokationsstrategie nicht für alle gleichermaßen trägt. Die Atlas-Karte oben hebt diese sieben Cluster hervor; die folgenden Regionsbeschreibungen ordnen Asset-Typ, dominante Mieter und Standort-Treiber.

Rhein-Main (Frankfurt)

Internationaler Drehscheiben-Markt mit hoher Flächenknappheit und konkurrierender Datacenter-Nachfrage.

Dominante Asset-Typen
Big-Box-Distribution, Luftfracht-Hubs (Frankfurt Cargo City), E-Commerce-Fulfillment, Pharma-Logistik. Bildmappe für Big-Box-Standorte: Distributionszentrum-Visualisierung.
Standort-Treiber
Frankfurt Airport, Autobahnkreuz Frankfurt, ICE-Hochleistungstrasse, Banken- und Pharma-Industrie als Endkunden.
Spitzenmieten-Position
Regelmäßig in der deutschen Top-3, in mehreren Quartalen direkt hinter München.
Konkurrenz-Druck
Hyperscale-Datacenter konkurrieren um dieselben Flächen; Stromnetz-Engpass und ÜNB-Reifegradverfahren strukturieren das Standortspiel.
Aktuelle Datenquelle
BNP Paribas Real Estate Logistikmarkt Deutschland Quartalsbericht; JLL Germany Logistics Market Overview.

Rhein-Ruhr (Düsseldorf, Köln, Ruhrgebiet)

Größter zusammenhängender Logistik-Cluster Deutschlands, bestehend aus Kölner Bucht und Ruhrgebiet.

Dominante Asset-Typen
Standardlogistik, Distributionszentren, urbane Last-Mile-Depots, Multi-Tenant-Hubs. Bildmappe für klassische Lagerflächen: Logistikzentrum-Visualisierung.
Standort-Treiber
Hohe Bevölkerungsdichte, Autobahnkreuze Duisburg und Köln-West, Rhein-Häfen als kombinierter Verkehr.
Spitzenmieten-Position
Oberes Mittelfeld; Düsseldorf-Köln-Kern teurer als peripheres Ruhrgebiet.
Strukturwandel
Rheinisches Revier zieht Datacenter-Hyperscaler (Microsoft Bergheim) und damit konkurrierende Industrie-Nachfrage.
Aktuelle Datenquelle
Realogis Logistikmarkt-Bericht Ruhrgebiet; Logivest Regionalkompass; BNP Paribas Real Estate.

Hamburg

Seehafen-Cluster mit hoher Bedeutung für Container, Stückgut und Rückgrat-Distribution.

Dominante Asset-Typen
Hafenlogistik, Container-Depots, Distributionshallen für Norddeutschland, Last-Mile in der Metropole.
Standort-Treiber
Hafen Hamburg, A1- und A7-Korridore, Bahn-Anbindung Skandinavien.
Spitzenmieten-Position
Regelmäßig Top-3 zusammen mit München und Rhein-Main.
Pipeline-Beschränkung
Flächenknappheit im Stadtgebiet zwingt Entwickler in den Umlandring (Norderstedt, Reinbek, Buchholz).
Aktuelle Datenquelle
JLL Hamburg Logistics Report; Colliers Logistik Norddeutschland; BNP Paribas Real Estate.

Berlin und Brandenburg

Schnell wachsender Markt durch E-Commerce, Tesla-Cluster und Bevölkerungswachstum.

Dominante Asset-Typen
E-Commerce-Fulfillment, Last-Mile-Depots, Zulieferer-Hubs für Automotive (Tesla Grünheide).
Standort-Treiber
Bevölkerungswachstum Berlin, BER-Flughafen-Korridor, Tesla-Gigafactory als Anker.
Spitzenmieten-Position
Oberes Mittelfeld, mit deutlichem Anstieg seit 2020.
Pipeline-Dynamik
Brandenburger Umlandgemeinden bauen aktiv aus; Konkurrenz mit Datacenter-Standorten im Speckgürtel.
Aktuelle Datenquelle
Logivest Berlin/Brandenburg-Kompass; JLL; BNP Paribas Real Estate.

München

Hochpreis-Cluster mit dominanter Automotive- und Tech-Nachfrage.

Dominante Asset-Typen
Premium-Distribution, Automotive-Zulieferer (BMW, Audi-Korridor), Tech-Hardware-Hubs.
Standort-Treiber
München Flughafen, Autobahnkreuz München-Ost, hohe Kaufkraft als Endkundenmarkt.
Spitzenmieten-Position
Regelmäßig die teuerste deutsche Logistikregion.
Pipeline-Beschränkung
Flächenknappheit zwingt in den Umlandring (Ingolstadt, Augsburg-Peripherie).
Aktuelle Datenquelle
BNP Paribas Real Estate München; Colliers Logistik Süddeutschland; Logivest Bayern-Kompass.

Leipzig und Halle

Dynamischste Pipeline-Region Deutschlands; E-Commerce-Hub mit DHL- und Amazon-Schwerpunkt.

Dominante Asset-Typen
Hyperscale-Fulfillment, Cross-Dock-Hubs, Luftfracht-Hub Leipzig/Halle. Bildmappe für E-Commerce-Hubs: Fulfillment-Center-Visualisierung.
Standort-Treiber
DHL European Hub Leipzig, Amazon-Fulfillment-Stockwerk, Autobahnkreuze A9 und A14, verfügbare Flächen.
Spitzenmieten-Position
Unteres bis mittleres Top-Niveau; günstiger als Top-3, mit Aufholtempo.
Pipeline-Dynamik
Größte Single-Region-Pipeline mehrerer Berichtsjahre; mehrere Großdeals jenseits der 100.000-m²-Marke.
Aktuelle Datenquelle
Logivest Leipzig/Halle-Kompass; JLL; Garbe Marktbericht Ostdeutschland.

Stuttgart

Automotive-Logistik-Hochburg mit hoher Standort-Knappheit.

Dominante Asset-Typen
Automotive-Zulieferer (Daimler, Porsche, Bosch-Korridor), Premium-Distribution.
Standort-Treiber
Daimler-Heimat, Bosch-Konzern, Maschinenbau-Region, A8 und A81 als Hauptkorridore.
Spitzenmieten-Position
Oberes Mittelfeld, mit Tendenz zur Top-3 in einzelnen Quartalen.
Pipeline-Beschränkung
Sehr hohe Flächenknappheit; Expansion in Heilbronn-Korridor und Donauraum.
Aktuelle Datenquelle
Colliers Logistik Baden-Württemberg; Logivest Süddeutschland; JLL Stuttgart.

Sekundärmärkte mit hoher Dynamik: Niederrhein, Hannover, Nürnberg, Rhein-Neckar, Bremen

Fünf Sekundärregionen liefern in den Berichtszyklen der letzten Jahre regelmäßig Flächenumsatz oberhalb des Bundesdurchschnitts. Sie sind in der Asset-Allokation oft attraktiver als die Top-3, weil das Verhältnis aus Spitzenmiete, Verfügbarkeit und Mieterbonität günstiger liegt.

  • Niederrhein und Duisburg: verbindet Rhein-Häfen, Logport-Cluster und A40-Korridor; Hauptmärkte für Container-Depots und Hinterland-Logistik.
  • Hannover: Mitte-Deutschland-Drehscheibe mit Volkswagen-Cluster, hoher Last-Mile-Funktion und Pipeline-Reserven.
  • Nürnberg und Mittelfranken: Süd-Nord-Schnittstelle, Schaeffler- und Adidas-Cluster, gute Pipeline-Verfügbarkeit.
  • Rhein-Neckar: Chemie-, Pharma- und SAP-Logistik; Mannheim und Ludwigshafen als Anker; A6- und A65-Korridor.
  • Bremen und Bremerhaven: Hafenlogistik, Automotive-Hafen (Daimler, BMW), Containergeschäft, Schienen-Anbindung Mitteldeutschland.

Spezialregionen und Nischenmärkte: Bielefeld/OWL, Münster/Osnabrück, Erfurt, Magdeburg

Acht weitere Regionen sind Nischen mit klar definierter Standortlogik. Sie eignen sich selektiv für Spezial-Allokationen, weniger für breite Industrial-Sleeves.

  • Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe: familiengeführter Mittelstand, Möbel- und Lebensmittel-Logistik (Dr. Oetker, Schüco), A2-Korridor.
  • Münster und Osnabrück: Drehscheibe Nord-West, Konsumgüter-Distribution, A1- und A30-Korridore.
  • Erfurt und Thüringen: Mitte-Deutschland-Drehscheibe, A4-Korridor, wachsender Automotive-Zulieferer-Markt.
  • Magdeburg: Intel-Investitionsstandort und damit wachsende Zulieferer-Logistik, A2-Korridor.
  • Dresden: Halbleiter-Cluster mit AMD- und GlobalFoundries-Nachfrage, A4- und A17-Korridore.
  • Kassel und Nordhessen: Mittelpunkt Deutschlands, Cross-Dock-Hubs, ICE-Knotenpunkt Kassel-Wilhelmshöhe.
  • Saarbrücken und Westpfalz: französischer Grenzkorridor, Automotive-Zulieferer, Verteidigungs-Logistik.
  • Schwerin und Rostock: Ostsee-Hafen, Skandinavien-Korridor, wachsende Bedeutung im Defence-Logistik-Segment.

Datenquellen für aktuelle Spitzenmieten, Flächenumsatz und Pipeline

Die Marktdaten für die 24 Regionen werden quartalsweise und jährlich von einem etablierten Quellen-Set publiziert. Wer eine konsistente Auswertung über mehrere Regionen plant, sollte sich für eine Lead-Quelle pro Kennzahl entscheiden und die Methodik dokumentieren.

Primärquellen für Logistikregionen-Daten

Wer welche Kennzahl in welchem Berichtszyklus liefert.

Flächenumsatz quartalsweise
BNP Paribas Real Estate „Logistikmarkt Deutschland Quartalsbericht", JLL „Germany Logistics Market Overview", Colliers „Logistik und Industrie".
Spitzenmieten
JLL Prime-Rents-Tabelle, BNP Paribas Real Estate Zeitreihen, Colliers Prime-Rent-Charts, CBRE „Germany Logistics MarketView".
Pipeline und Fertigstellungen
bulwiengesa / Garbe / Deka / Savills / Berlin Hyp „Logistik und Immobilien Jahresreport"; Garbe Industrial Real Estate Research.
Regionale Vertiefungen
Logivest „Logistikregionen-Kompass" pro Region, Realogis Regionalreports.
Branchenpresse
DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung, Immobilien Zeitung, Logistik Heute, Logistra.
Methodische Definitionen
Fraunhofer SCS „Top-Logistikregionen Deutschland"; bulwiengesa Regionsabgrenzungen im Jahresreport.

Standort-Storytelling: wo Visualisierung das Investmentkomitee überzeugt

Ein Investmentkomitee oder ein Standort-Komitee entscheidet nicht über Excel-Spalten allein. Es braucht den räumlichen Kontext, die Verkehrsanbindung, das Mieter-Cluster und das Quartiers-Umfeld zusammen. Die Visualisierungssystematik für Logistikregionen liefert vier Standardbausteine.

  • Regional-Heatmap mit Cluster-Funktion: wie die obige Karte, farblich nach Asset-Typ und Pipeline-Dynamik gegliedert.
  • Standortvisualisierung im Verkehrskontext: Drohnenperspektive auf das Standort-Grundstück mit Autobahnkreuz, Bahn-Anbindung und Mieter-Cluster im Hintergrund.
  • Mieter-Cluster-Karte: Top-10-Mieter im Umkreis von 30 Minuten Fahrtzeit, als geografisches Argument für Vermietungsrisiko.
  • Pipeline-Visualisierung: 3D-Modell des Vorhabens mit Vergleich gegen die regionale Wettbewerbs-Pipeline.

Die übergeordnete Visualisierungssystematik für deutsche Industrieprojekte einschließlich Werkserweiterungen, Produktionshallen und Gewerbeflächen liefert die Industrieimmobilien-Visualisierung. Alle Visualisierungen entstehen aus demselben 3D-Modellgrundbestand wie die asset-spezifischen Bildmappen, die in den Regionsprofilen oben verlinkt sind.

Standortvisualisierung einer deutschen Logistikregion mit Big-Box-Distributionshalle, Lkw-Hof, Autobahnkreuz im Vordergrund und Mieter-Cluster im Hintergrund für Standort-Storytelling im Investmentkomitee
Standortvisualisierung einer deutschen Logistikregion: Big-Box-Distributionshalle, Lkw-Hof, Autobahnkreuz im Vordergrund, Mieter-Cluster im Hintergrund. Diese Bildart bedient Investmentkomitee-Vorlagen, Asset-Manager-Reports und Spezialfonds-Pitches.

Bezug zu Asset-Typ und Investmentstrategie

Wer den Atlas in die Allokationsentscheidung übersetzt, vergleicht die regionale Karte mit dem Asset-Typ-Pfad. Big-Box-Distribution sucht andere Standorte als Last-Mile-Depot, Multi-Storey-Logistik oder Fulfillment-Center. Der eigene Leitfaden zum Investmentstrategie-Vergleich Logistik und Rechenzentrum ordnet die Cross-Asset-Konkurrenz in Rhein-Main und Berliner Umland im Detail.

Logistikregionen Deutschland, häufige Fragen

Was sind die deutschen Top-Logistikregionen?

Die marktüblichen Top-Logistikregionen sind Rhein-Main (Frankfurt), Rhein-Ruhr (Düsseldorf, Köln, Ruhrgebiet), Hamburg, Berlin und Brandenburg, München, Leipzig und Halle, Stuttgart, Hannover, Nürnberg und Bremen. Sie bilden zusammen den Kern des bulwiengesa-Fraunhofer-SCS-Taxonomie-Sets von 24 Regionen und tragen den überwiegenden Teil des deutschen Flächenumsatzes für Logistikimmobilien.

Welche Quellen liefern aktuelle Spitzenmieten und Flächenumsätze pro Region?

Quartalsweise Spitzenmieten und Flächenumsätze pro Region liefern BNP Paribas Real Estate (Logistikmarkt Deutschland Quartalsbericht), JLL (Germany Logistics Market Overview), Colliers (Logistik und Industrie Marktbericht) und CBRE (Germany Logistics MarketView). Jahresweise Pipeline-Daten kommen von bulwiengesa, Garbe, Deka, Savills und Berlin Hyp im gemeinsamen Logistik-und-Immobilien-Jahresreport. Logivest und Realogis ergänzen mit regionalen Vertiefungen.

In welcher Logistikregion sind die Spitzenmieten am höchsten?

München führt regelmäßig die Spitzenmieten-Liste an, gefolgt von Rhein-Main (Frankfurt) und Hamburg. Berlin und Brandenburg sowie Düsseldorf und Köln folgen im oberen Mittelfeld. Die genauen Quartalswerte verschieben sich, aber die Top-3-Reihenfolge München, Rhein-Main, Hamburg ist über mehrere Berichtszyklen stabil. Aktuelle Werte stehen in den Quartalsberichten von BNP Paribas Real Estate, JLL und Colliers.

Wo entstehen aktuell die größten Logistik-Pipeline-Volumen?

Die dynamischsten Pipeline-Regionen sind Leipzig und Halle, Berlin und Brandenburg, Niederrhein/Ruhrgebiet sowie das mittlere Rheinland. Leipzig und Halle profitiert von verfügbaren Flächen, guter Autobahn-Anbindung und einer starken E-Commerce-Hubs. Berlin-Brandenburg zieht Tesla-bezogene Zulieferer und Last-Mile-Logistik an. Niederrhein und Ruhrgebiet bleiben Standardlogistik-Kernmärkte. Der bulwiengesa-Logistik-und-Immobilien-Jahresreport beziffert das jährliche Fertigstellungsvolumen Deutschland insgesamt im niedrigen einstelligen Millionen-Quadratmeter-Bereich.

Wie wirkt sich die NATO-Verteidigungsnachfrage auf die deutsche Logistik-Nachfrage aus?

Die NATO-Drehscheibenrolle Deutschlands sowie die deutschen Verteidigungsausgaben treiben einen zusätzlichen jährlichen Logistik-Flächenbedarf für militärische Versorgung, Munition, Material und Dual-Use-Güter im Bereich mehrerer hunderttausend Quadratmeter pro Jahr. Standortpräferenzen liegen an Autobahn-Kreuzen mit guter Schienen-Anbindung und in Regionen mit Bundeswehr-Stützpunkten.

Regionen-Bildmappe für deutsches Logistik-Mandat beauftragen

Komplettpaket aus Regional-Heatmap, Standortvisualisierung im Verkehrskontext, Mieter-Cluster-Karte und Pipeline-Visualisierung. Geeignet für Investmentkomitee-Vorlagen, Asset-Manager-Reports und Spezialfonds-Pitches.