Fachbeitrag · Stadtlogistik und letzte Meile

Mikro-Hub für die Stadtlogistik: Standort wählen, Genehmigung sichern und die letzte Meile im 3D-Modell nachweisen

Wer einen Mikro-Hub plant, entscheidet über Standort, Genehmigung und visuellen Nachweis zugleich. Dieser Fachbeitrag führt Projektentwickler, Asset-Manager und KEP-Dienstleister durch die Standort- und Genehmigungsplanung eines innerstädtischen Mikro-Hubs: den Standort wählen, die Genehmigung über Nutzungsänderung sichern und Andienung sowie Schleppkurve im kalibrierten 3D-Modell nachweisen.

Zielgruppe
Projektentwickler, Asset-Manager, KEP-Dienstleister, Stadtplaner in der Standort- und Genehmigungsplanung.
Lesezeit
Etwa 11 Minuten plus Standort-Bewertungstabelle.
Rechtsstand
Mai 2026, BauNVO, BauGB, 35. BImSchV, TA Lärm, FGSV-Regelwerke.
Stadtlogistik-Projekt anfragen

Das Wichtigste in Kürze

Ein Mikro-Hub ist ein innerstädtischer Umschlagpunkt, der die letzte Meile aus Lastenrädern und elektrischen Leichtfahrzeugen bündelt; seine Standortgüte koppelt der BIEK an Einwohnerdichte, Stoppdichte, Dropfaktor und Sendungsgröße. Geeignete Flächen entstehen im Bestand als ebenerdige Erdgeschosslage. Bauplanungsrechtlich ist das Gewerbegebiet nach § 8 BauNVO der sauberste Nutzungsart-Fit, während Misch- und Urbane Gebiete die TA-Lärm-Immissionsrichtwerte einhalten müssen. Die Genehmigung läuft über Nutzungsänderung, Schleppkurven-Nachweis und Verkehrsgutachten. Den belastbaren Nachweis für Bauamt, Anwohner und Investoren liefert eine kalibrierte Fotomontage aus dem Bestandsfoto. Der Beitrag führt in vier Schritten durch Einordnung, Standortwahl, Genehmigung und 3D-Nachweis, samt Standort-Bewertungstabelle und zwei Vorher-nachher-Visualisierungen.

Anwendungsfälle

Wer Mikro-Hubs baut, und was wir dafür sichtbar machen

Drei Vorhaben-Typen entlasten die letzte Meile. Für jeden liefert StratumCGI den visuellen Nachweis, der die Genehmigung trägt und die Fläche vermarktet, jeweils aus einem kalibrierten 3D-Modell.

Handgezeichnete Skizze: ein Parkhaus-Deck wird zum innerstädtischen Umschlag-Hub umgenutzt

Parkhaus- und Bestandsflächen

Deck und Bahnareal zum Urban Hub

Betreiber wie APCOA und die Deutsche Bahn rüsten Parkdecks und Bahnareale zu anbieteroffenen Umschlagpunkten um.

Zielobjekt: Parkhaus-Deck, Bahnareal, Bestandsfläche

Ungenutztes Deck genehmigungsfähiger Umschlagpunkt

Was wir liefernSchleppkurven- und Andienungsnachweis für das Bauamt, eingerechnet in die enge Deck-Geometrie.

Handgezeichnete Skizze: ein leerstehendes Erdgeschoss-Ladenlokal wird zum Mikro-Hub mit verglaster Front

Eigentümer und Bestandsmieter

Leeres Ladenlokal zum City-Depot

Anbieter wie Storebox nutzen leerstehende Erdgeschossflächen als innerstädtische Mikro-Depots.

Zielobjekt: leerstehendes Erdgeschoss-Ladenlokal

Leerstand hochwertige Mikro-Hub-Fassade

Was wir liefernUmnutzungs- und Vermietungsvisualisierung, die Eigentümer von der ästhetischen Aufwertung überzeugt.

Handgezeichnete Skizze: eine anbieteroffene Paketstation, integriert in ein Wohnquartier

Quartiersentwickler und Paketnetze

Smart Locker im Wohnquartier

Anbieteroffene Paketstationen wie Myflexbox und die DHL Packstation wachsen in Wohn- und Gewerbequartieren.

Zielobjekt: Wohn- und Gewerbequartier, Areal

Planfläche integrierte Paketstation im Areal

Was wir liefernAreal-Integration der Paketstation und Nachweis für einen reduzierten Stellplatzschlüssel.

Den Mikro-Hub als Asset-Klasse der Stadtlogistik einordnen

Ein Mikro-Hub für die Stadtlogistik belegt in der Logistikimmobilien-Hierarchie die Stufe direkt unterhalb von Distributionszentrum und Fulfillment Center. Er übernimmt weder die regionale Bündelung noch die E-Commerce-Lagerhaltung. Er dient als kleinster, kernstadtnaher Umschlagpunkt für die letzte Meile. Eingehende, bereits vorsortierte Sendungen werden hier feinverteilt und auf Lastenräder sowie elektrische Leichtfahrzeuge umgesetzt. Klassische Lagerprozesse finden ausdrücklich nicht statt. Diese funktionale Einordnung entscheidet über Flächenbedarf, Genehmigungspfad und Andienungslogik, bevor der erste Umschlag stattfindet.

Diagramm der Logistikimmobilien-Hierarchie: Distributionszentrum, darunter Fulfillment Center, darunter Mikro-Hub und Mikro-Depot, mit abnehmender Fläche und zunehmender Stadtnähe zur letzten Meile
Einordnung in der Logistikimmobilien-Hierarchie: vom regionalen Distributionszentrum über das Fulfillment Center bis zum innerstädtischen Mikro-Hub und Mikro-Depot, das die letzte Meile bedient.

Mikro-Hub, Mikro-Depot und Paketzentrum sauber abgrenzen

Die Fachliteratur verwendet die Begriffe Mikro-Hub und Mikro-Depot weitgehend synonym. Sie staffelt die Objekte nach Flächenbedarf und Funktion in Mikro-, Midi- und urbane Hubs. Der wirtschaftlich entscheidende Unterschied liegt aber nicht im Namen, sondern im Betreibermodell.

Ein anbieteroffenes Mikro-Depot nutzen mehrere KEP-Dienstleister gemeinsam. Der Berliner Referenzfall KoMoDo zeigt das Modell: Betreiber BEHALA stellt die Fläche, DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS teilen sie sich. Ein Mikro-Hub im engeren Sinn ist dagegen häufig proprietär, also auf einen einzelnen Logistikdienstleister zugeschnitten.

Visualisierung: dieselbe innerstädtische Erdgeschossfläche als fertiger Mikro-Hub mit Lastenrad-Andienung und weißen Lieferfahrzeugen Bestand: leerstehende innerstädtische Erdgeschossfläche vor der Umnutzung zum Mikro-Hub Bestand Visualisierung
Vorher und nachher: Ziehen Sie den Regler, um die leerstehende Bestandsfläche und den fertig visualisierten Mikro-Hub aus demselben Kamerastandpunkt zu vergleichen. Dieser kalibrierte Vorher-nachher-Nachweis ist die Kernleistung von StratumCGI.

Vom Paketzentrum unterscheidet sich beides durch Maßstab und Aufgabe. Das Paketzentrum sortiert große Mengen überregional vor, der Mikro-Hub verteilt das vorsortierte Volumen ausschließlich im umgebenden Zustellgebiet. Die regionale Bündelung übernimmt eine Stufe höher das Distributionszentrum; wie sich ein solches Objekt darstellen lässt, zeigt die Distributionszentrum-Visualisierung. Der Mikro-Hub bleibt bewusst auf die kleinteilige Stadtebene begrenzt.

Typologie-Vergleich: Mikro-Depot, Mikro-Hub und Paketzentrum

Drei Logistikobjekttypen, drei Betreibermodelle, drei Aufgaben in der städtischen Zustellkette.

Anbieteroffen · Mehrnutzer

Mikro-Depot

Umschlagpunkt, den mehrere KEP-Dienstleister gemeinsam nutzen. Die Sendungen bleiben pro Dienst getrennt.

Proprietär · Einzelbetreiber

Mikro-Hub

Auf einen einzelnen Logistikdienstleister zugeschnitten, funktional sonst gleich.

Überregional · eine Stufe höher

Paketzentrum

Vorsortierung großer Mengen, nicht an ein Zustellgebiet gebunden.

Gemeinsame Hub-Funktion: Umschlag, Feinverteilung nach Touren und Bestückung von Lastenrädern, keine Einlagerung und keine klassische Lagerhaltung. Beide stehen unterhalb von Distributionszentrum und Fulfillment Center, als oberste Stufe der letzten Meile.

KEP-Umschlag, Lastenrad-Bestückung und Zustelltakt als Flächentreiber

Die Fläche eines Mikro-Hubs bestimmt nicht das gelagerte Volumen, sondern der Takt des KEP-Umschlags. Drei Größen treiben den Flächenbedarf.

01

Sendungsaufkommen

Die Menge der täglich umgeschlagenen, bereits vorsortierten Sendungen bestimmt den nötigen Durchsatz.

02

Lastenrad-Parallelität

Die Zahl der parallel zu bestückenden Lastenräder und elektrischen Leichtfahrzeuge bindet Bestückungs- und Rangierfläche.

03

Zustelltakt

Der Rhythmus aus Anlieferung und Tourenaussteuerung steuert den Flächenumschlag pro Stunde.

Die Sendungen verweilen nur kurz im Objekt, sodass schneller Durchsatz die Lagertiefe ersetzt. Ein Mikro-Hub ist eine Durchlauffläche, keine Vorratsfläche.

Den Standort für einen Mikro-Hub im Innenstadtgefüge auswählen

Die Standortwahl für einen Mikro-Hub entscheidet sich an drei Größen zugleich: dem Einzugsgebiet mit seiner Empfängerdichte, der baulichen Andienung für die anliefernden Fahrzeuge und der Zugangsregulierung aus Umweltzone und Lieferzone. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) beschreibt in seinen Handlungsempfehlungen für Kommunen ein nachvollziehbares Auswahlverfahren und eine feste Liste von Standortfaktoren. Die Leitlinie dahinter ist eindeutig: Mikro-Depots sollten möglichst nah am oder im Zustellgebiet etabliert werden.

Visualisierung: derselbe unbebaute innerstädtische Parkplatz reentwickelt als moderner, begrünter Mikro-Hub mit Ladeinfrastruktur Bestand: ungenutzter, asphaltierter innerstädtischer Parkplatz vor der Entwicklung zum Mikro-Hub Bestand Visualisierung
Vorher und nachher: Standort-Reentwicklung im dichten städtischen Raum. Ziehen Sie den Regler, um den ungenutzten Bestandsparkplatz und das fertig visualisierte, hochmoderne Mikro-Hub-Areal aus derselben Kameraperspektive zu vergleichen.
  • BIEK-Auswahlverfahren: Einwohnerdichte und Unternehmenszahl ermitteln, die zuständigen KEP-Dienstleister kontaktieren, die Gebietsausdehnung abstimmen und den Flächenbedarf abfragen.
  • BIEK-Standortfaktoren: Stadtgeografie, Radius des Zustellgebiets, Stoppdichte, Dropfaktor, Sendungsgröße, Flächenverfügbarkeit, Straßenraumgestaltung, Parkplätze, Empfängerstruktur und topografische Besonderheiten.

Einzugsgebiet, Erreichbarkeit und Zustellradius bestimmen

Das Einzugsgebiet ist die erste Prüfgröße. Ein Mikro-Hub zieht seine Wirtschaftlichkeit aus der Bündelung kurzer Zustelltouren auf der letzten Meile. Je dichter die Empfängerstruktur, desto mehr Stopps lassen sich aus einem Standort heraus mit Lastenrädern und elektrischen Leichtfahrzeugen bedienen. Der BIEK koppelt die Standortgüte deshalb an Einwohnerdichte, Stoppdichte, Dropfaktor und Sendungsgröße: Diese Faktoren bestimmen gemeinsam, wie viele Sendungen ein Hub pro Tour und Tag umschlägt.

Der konkrete Zustellradius bleibt eine Funktion aus Topografie, Straßenraum und Empfängerstruktur und wird im Abgleich mit den zuständigen KEP-Dienstleistern festgelegt, nicht pauschal gesetzt. Die übergeordnete Frage, in welcher Region ein Standort überhaupt liegt, ordnet der Überblick zu den Logistikregionen in Deutschland ein. Der Mikro-Hub selbst bleibt dagegen eine Entscheidung auf Quartiersebene.

Bestand, Erdgeschoss und Umnutzung als Flächenquelle

Geeignete Flächen entstehen im Innenstadtgefüge selten neu, sie werden aus dem Bestand gewonnen. Ein ebenerdiger Zugang ist dabei die praktische Mindestbedingung: Eingehende Sendungen werden umgeschlagen, nach Touren feinverteilt und auf Lastenräder gebucht, ohne dass dafür ein Aufzug oder eine Rampe zur Verfügung stehen muss. Erdgeschosslagen, kleinteilige Gewerbeeinheiten und temporär leerstehende Flächen sind deshalb die typischen Kandidaten.

Visualisierung: dieselbe Bestands-Erdgeschossfläche reentwickelt zum modernen innerstädtischen KEP-Umschlagpunkt Bestand: geschlossene, leerstehende Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss vor der baulichen Umnutzung Bestand Visualisierung
Vorher und nachher: Nutzungsänderung im Erdgeschoss. Ziehen Sie den Regler, um die leerstehende, geschlossene Ladenfläche und den fertig visualisierten Mikro-Hub aus derselben Kameraperspektive zu vergleichen.

Das Nürnberger Konzept nutzte ausdrücklich bestehende Leerstandsflächen als Mikro-Depot-Standorte. Das Stuttgarter Pilotprojekt logSPAZE (2021, Fraunhofer IAO) belegt mit seinem straßenseitigen Standort an der Thouretstraße, dass schon eine kleine Fläche als funktionsfähiger Umschlagpunkt ausreicht.

Bauplanungsrechtlich ist der sauberste Nutzungsart-Fit das Gewerbegebiet (GE) nach § 8 BauNVO, in dem Lagerhäuser und Gewerbebetriebe aller Art allgemein zulässig sind. Im Mischgebiet (MI) nach § 6 BauNVO und im Urbanen Gebiet (MU) nach § 6a BauNVO ist eine KEP-Nutzung als sonstiger Gewerbebetrieb grundsätzlich zulässig. Die Zulässigkeit hängt dort von der Störgrad- und Lärmprüfung ab, denn die Wohnnutzung darf nicht wesentlich gestört werden.

Diagramm der Mikro-Hub-Standortwahl: zentraler Umschlagpunkt mit konzentrischen Zustellradius-Ringen für Lastenräder, umgebende Empfängerdichte und eingezeichnete Umweltzonen-Grenze im Innenstadtgefüge
Schematische Standortlogik eines Mikro-Hubs: der Umschlagpunkt liegt möglichst nah am Zustellgebiet, die Zustellradius-Ringe markieren die mit Lastenrädern erreichbare letzte Meile, die Empfängerdichte nimmt zur Peripherie ab und die Umweltzonen-Grenze bestimmt, welche Fahrzeuge die Andienung übernehmen dürfen. Qualitative Darstellung ohne maßstäbliche Distanzangabe.

Umweltzone, Lieferzone und emissionsfreie Andienung prüfen

Die dritte Prüfgröße ist die Zugangsregulierung des Straßenraums. Eine Umweltzone ist nur rechtmäßig, wenn sie im Luftreinhalteplan festgesetzt ist; ihre Rechtsgrundlage liefert § 40 BImSchG in Verbindung mit der 35. BImSchV, die das Plakettenregime regelt. In der Nur-grün-Stufe geht der Feinstaubgehalt PM10 in Innenstädten um rund 10 bis 12 Prozent zurück. Für die Andienung folgt daraus, dass die anliefernden Fahrzeuge die Schadstoffgruppe erfüllen müssen, während die Feinverteilung über emissionsfreie Lastenräder ohnehin uneingeschränkt zugangsfähig bleibt.

Diagramm der Umweltzonen-Zugangsregelung: grüne Plakette der Schadstoffgruppe 4 für anliefernde Fahrzeuge, emissionsfreie Lastenräder ohne Einschränkung, Zonengrenze nach Verkehrszeichen 270.1
Zugangslogik der Umweltzone für die Andienung: anliefernde Fahrzeuge benötigen die grüne Plakette der Schadstoffgruppe 4, während die emissionsfreie Feinverteilung mit Lastenrädern uneingeschränkt in die Zone fahren darf. Zonengrenze nach Verkehrszeichen 270.1.

Die Konstellation aus Hub und Lastenrad wird durch mehrere Regelungen des Straßenraums gestützt, die schweres Staging im Wohnumfeld ausschließen und das Be- und Entladen am Hub ordnen.

  • Grüne Plakette der Schadstoffgruppe 4: in den heute geltenden Umweltzonen für die anliefernden Fahrzeuge erforderlich.
  • Verkehrszeichen 270.1 und 270.2: markieren nach Anlage 2 StVO Beginn und Ende der Zone und nehmen plakettenpflichtige Fahrzeuge nach § 3 der 35. BImSchV aus.
  • § 12 Abs. 3a StVO: regelmäßiges nächtliches Parken von Fahrzeugen über 7,5 t in Wohngebieten zwischen 22:00 und 06:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
  • Verkehrszeichen 230 (seit 11.10.2024): weist am Hub einen Ladebereich aus, in dem Halten und Parken nur zum unverzüglichen Be- und Entladen erlaubt sind.

Standort-Bewertungstabelle für einen Mikro-Hub

Gewichtete Prüfkriterien aus BIEK-Methode, BauNVO-Gebietstypik und Zugangsregulierung für die erste Standortbewertung im Innenstadtgefüge.

Einzugsgebiet (hoch)
Empfängerdichte, Stoppdichte, Dropfaktor und Sendungsgröße; je dichter das Gebiet, desto tragfähiger der Standort.
Andienung (hoch)
Ebenerdiger Zugang, befahrbarer Straßenraum, Halte- und Ladefläche für die anliefernden Fahrzeuge.
Umweltzone-Eignung (mittel)
Lage zur Umweltzone, grüne Plakette der anliefernden Flotte, ausweisbarer Ladebereich nach Zeichen 230.
Flächentyp (mittel)
Bestands-Reuse im Erdgeschoss; Nutzungsart-Fit GE nach § 8, MI nach § 6, MU nach § 6a BauNVO unter TA-Lärm-Prüfung.

Den Mikro-Hub baurechtlich genehmigen lassen

Ein Mikro-Hub sichert seine Genehmigung in der Praxis über eine Nutzungsänderung oder einen Bebauungsplan. Die Bauaufsicht verlangt dafür einen Nachweis für Andienung, Schleppkurve und Verträglichkeit mit dem Wohnumfeld.

Schon die Stuttgarter Untersuchung logSPAZE des Fraunhofer IAO (2021) hält für einen innerstädtischen Mikro-Hub fest, dass die Sondernutzung öffentlicher Verkehrsflächen genehmigungspflichtig ist und dass Bauplanungsrecht sowie Bauordnungsrecht zu beachten sind. Wer den Standort absichern will, klärt deshalb zuerst den planungsrechtlichen Pfad und führt erst danach den verkehrlichen Befahrbarkeitsnachweis.

Zwei Genehmigungswege für den Mikro-Hub

Welcher Weg gilt, entscheidet der Grundstücksstatus.

Regelfall · Bestand

Nutzungsänderung

Vorhaben nach § 29 BauGB, im Innenbereich beurteilt nach § 34. Die schnellere Bestandsroute, wenn sich der Hub in die nähere Umgebung einfügt.

Ausnahme · Neuaufstellung

Bebauungsplan

Nötig, sobald die Einfügung scheitert. Längere Verfahrensdauer und deutlich höhere Nachweistiefe.

Nutzungsänderung und Bebauungsplan unterscheiden

Die Umnutzung einer Bestandsfläche zum KEP-Umschlagpunkt ist baurechtlich keine genehmigungsfreie Maßnahme, sondern ein Vorhaben im Sinne des § 29 BauGB. § 29 Abs. 1 BauGB ordnet die Nutzungsänderung baulicher Anlagen ausdrücklich als Vorhaben ein, sodass die §§ 30 bis 37 BauGB greifen und die neue Nutzung am Planungsrecht zu messen ist.

Flussdiagramm des Genehmigungswegs: Bestandsfläche, Nutzungsänderung als Vorhaben nach § 29 BauGB, Prüfung der Einfügung nach § 34 BauGB, dann Genehmigung oder Bebauungsplan
Der planungsrechtliche Weg vom Bestand zur Genehmigung: die Nutzungsänderung ist ein Vorhaben nach § 29 BauGB, im Innenbereich an § 34 gemessen. Fügt sich der Hub ein, folgt die Genehmigung; scheitert die Einfügung, wird ein Bebauungsplan nötig.

Liegt das Grundstück im unbeplanten Innenbereich, läuft die realistische Bestandsroute über § 34 Abs. 1 BauGB: Das Mikro-Depot ist zulässig, wenn es sich nach Art und Maß in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Erst wenn diese Einfügung scheitert, wird ein eigener Bebauungsplan zum Thema, was Verfahrensdauer und Nachweistiefe deutlich erhöht.

Verfahrensfreiheit bleibt dabei die Ausnahme, nicht der Normalfall. Die Landesbauordnungen stellen die Umnutzung nur dann frei, wenn die neue Nutzung keine anderen oder weitergehenden öffentlich-rechtlichen Anforderungen auslöst.

  • Nordrhein-Westfalen: § 62 BauO NRW stellt die Umnutzung nur frei, solange keine weitergehenden Anforderungen entstehen.
  • Niedersachsen: § 60 NBauO knüpft die Verfahrensfreiheit an dieselbe Bedingung der unveränderten Anforderungslage.
  • Bayern: Art. 57 BayBO behandelt die Umnutzung nur dann verfahrensfrei, wenn keine neuen Anforderungen ausgelöst werden.

Diese Bedingung trägt beim Mikro-Hub selten. Die Verlagerung von Lieferverkehr auf eine kleine Fläche erzeugt regelmäßig einen Stellplatz-Mehrbedarf, der die Genehmigungspflicht zurückbringt. In Baden-Württemberg verlangt § 37 LBO bei Nutzungsänderungen Stellplätze für die zusätzlich zu erwartenden Fahrzeuge, in Bayern entsteht die Stellplatzpflicht nur, wenn die Gemeinde sie per Satzung anordnet.

Weil dieselbe Nutzungsänderung-Mechanik schon den klassischen Hochbau prägt, lohnt der Seitenblick auf den ausführlichen Bauantrag für eine Logistikhalle, dessen Unterlagenlogik sich auf den kleineren Stadtbaustein übertragen lässt.

Andienung, Schleppkurve und Verkehrsgutachten nachweisen

Schleppkurven-Diagramm der Andienung: Spurführung des maßgebenden Bemessungsfahrzeugs bei Zufahrt, Rangieren und Ausfahrt an einem engen innerstädtischen Mikro-Hub-Grundstück
Schematische Schleppkurve der Andienung: die Fahrgeometrie des maßgebenden Bemessungsfahrzeugs, auf engen Erschließungsstraßen oft das Feuerwehr- oder Müllfahrzeug, prüft Zufahrt, Rangierfläche und Ausfahrt am Mikro-Hub.

Steht der planungsrechtliche Pfad, rückt die Befahrbarkeit der Andienung in den Mittelpunkt. Die Schleppkurve ist die zeichnerische Prüfung der Fahrgeometrie, also der Frage, ob das Bemessungsfahrzeug Zufahrt, Rangierfläche und Ausfahrt ohne Konflikt durchfährt. Auf engen innerstädtischen Erschließungsstraßen ist dafür oft nicht der Sattelzug maßgebend, sondern das Feuerwehr- oder Müllfahrzeug, dessen Spurführung den kritischen Lichtraum bestimmt.

In Brandenburg ist der Schleppkurvennachweis nach der dort eingeführten RBSV verpflichtender Bestandteil der verkehrstechnischen Unterlagen, in anderen Ländern fordert ihn die Genehmigungsbehörde im Einzelfall, sodass er als länderspezifisch einzuordnen ist.

Diagramm der Verkehrsqualitätsstufen QSV A bis F nach HBS 2015 für die Knotenbewertung im Verkehrsgutachten eines Mikro-Hubs
Das Verkehrsgutachten bewertet die maßgebenden Knotenpunkte nach der HBS-2015-Methode in den Qualitätsstufen QSV A bis F und weist nach, dass das umgebende Straßennetz die durch den Mikro-Hub neu erzeugten KEP- und Transporterfahrten verträgt.

Das Verkehrsgutachten setzt eine Ebene höher an. Es quantifiziert die durch den Mikro-Hub neu erzeugten KEP- und Transporterfahrten, ordnet sie dem umgebenden Straßennetz zu und prüft die maßgebenden Knotenpunkte mit der standardisierten Methode des HBS 2015, das die Leistungsfähigkeit in den Qualitätsstufen QSV A bis F ausweist. Werden Andienung, Schleppkurve und Verkehrsgutachten aufeinander abgestimmt eingereicht, entfällt die häufigste Rückfrageschleife der städtischen Genehmigung.

FGSV-Regelwerke für den Andienungs- und Verkehrsnachweis

Vier technische Werke, die eine deutsche Bauaufsicht beim Befahrbarkeits- und Verkehrsnachweis eines innerstädtischen Mikro-Hubs erwartet.

RBSV (FGSV 287)
Grundlage der Befahrbarkeitsprüfung und des Schleppkurvennachweises für die Andienung.
RASt 06 (FGSV 200)
Entwurfsregelwerk für städtische Erschließungsstraßen, an denen der Hub angebunden wird.
EAR 23 (FGSV 283)
Regelwerk für den ruhenden Verkehr samt Ladehöfen am Umschlagpunkt.
HBS 2015 (FGSV 299)
Methode zur Knotenbewertung im Verkehrsgutachten, Leistungsfähigkeit in QSV A bis F.

Nachweis-Katalog für die Mikro-Hub-Genehmigung

Entitätstypisierte Kernunterlagen, die eine deutsche Bauaufsicht bei der Nutzungsänderung einer Bestandsfläche zum innerstädtischen KEP-Umschlagpunkt erwartet.

Nutzungsänderungsantrag
Antrag nach Landesbauordnung mit Einordnung als Vorhaben gemäß § 29 BauGB und planungsrechtlicher Beurteilung nach § 34 BauGB.
Schleppkurvennachweis
Fahrgeometrie-Prüfung der Zufahrt, in Brandenburg verpflichtend, mit maßgebendem Bemessungsfahrzeug für die Erschließungsstraße.
Verkehrsgutachten
Abschätzung der neu erzeugten KEP- und Transporterfahrten und Knotenbewertung nach HBS 2015 in den Qualitätsstufen QSV A bis F.
Stellplatznachweis
Nachweis des Stellplatz-Mehrbedarfs aus der Nutzungsänderung, landesrechtlich ausgelöst, etwa nach § 37 LBO Baden-Württemberg oder kommunaler Satzung in Bayern.

Den Mikro-Hub im 3D-Modell für Bauamt, Anwohner und Investoren nachweisen

Ein kalibriertes 3D-Modell mit festem Kamerastandpunkt macht den geplanten Mikro-Hub aus einer Behauptung zu einem prüfbaren Nachweis. Bauamt, Anwohnerschaft und Investoren beurteilen Andienung, Baukörper und Straßeneinbindung am selben Bild statt an drei verschiedenen Interpretationen.

Diese Belastbarkeit fehlt den Genehmigungsverfahren für eine Kleinst-Logistikimmobilie auf der letzten Meile, weil die Wirkung im Bestandsstraßenraum vor dem Umbau schwer vorstellbar bleibt. Die Pilotzahlen aus Nürnberg und Stuttgart belegen die tatsächliche Verkehrswirkung eines Mikro-Hubs, das kalibrierte Bildset überträgt diese Wirkung auf den konkreten Standort.

Diagramm: ein kalibriertes 3D-Modell des Mikro-Hubs speist drei Adressaten, das Bauamt für die Genehmigung, die Anwohnerschaft für die Beteiligung und Investoren für die Unterlagen
Ein Modell, drei Adressaten: aus demselben kalibrierten 3D-Modell des Mikro-Hubs entstehen der Genehmigungsnachweis für das Bauamt, die Ansicht für die Anwohnerbeteiligung und die Unterlagen für Investoren.

Verifizierte Fotomontage aus dem Bestandsfoto kalibrieren

Eine belastbare Fotomontage entsteht aus einem realen Bestandsfoto des Grundstücks, in das der geplante Baukörper maßstäblich und perspektivisch korrekt eingerechnet wird. StratumCGI arbeitet dafür mit einem kalibrierten Bildstandpunkt und einem festen Kamerastandort. Die Darstellung beschönigt nichts, sie bildet den tatsächlichen Sichtbezug ab. Für den Mikro-Hub gelten identische Brennweite, identische Augenhöhe und identischer Standpunkt wie beim Ausgangsfoto, damit die Behörde Höhenwirkung und Abstand zur Wohnbebauung gegen die Bestandssituation abgleichen kann.

Diagramm der Fotomontage-Kalibrierung: Bestandsfoto, fester Kamerastandpunkt mit identischer Brennweite und Augenhöhe, maßstäblich eingerechneter Baukörper aus dem 3D-Modell
Methode der verifizierten Fotomontage: aus dem realen Bestandsfoto und einem festen Kamerastandpunkt mit identischer Brennweite und Augenhöhe wird der maßstäbliche Baukörper aus dem 3D-Modell eingerechnet, sodass die Behörde Höhenwirkung und Abstand gegen die Bestandssituation prüfen kann.

Wie der Stuttgarter logSPAZE-Standort zeigt, trägt schon eine kleine Fläche einen funktionsfähigen Umschlagpunkt, doch im Bestandsstraßenraum bleibt diese Wirkung ohne Modell schwer prüfbar. Dieselbe modellbasierte Bildmethodik steuert StratumCGI auch in der 3D-Visualisierung für ein Fulfillment Center, sodass die Bildsprache über die gesamte urbane Logistikkette konsistent bleibt.

  • Fester Kamerastandpunkt: ein dokumentierter Standort und eine reale Brennweite, damit die Montage gegen das Bestandsfoto nachvollziehbar bleibt.
  • Maßstäblicher Baukörper: Höhe, Kubatur und Fassade des umgenutzten Erdgeschosses aus dem Geometriemodell, nicht freihändig skizziert.
  • Unretuschierter Kontext: Bestandsbäume, Bordsteine und Nachbargebäude bleiben unverändert, damit die Straßeneinbindung ehrlich lesbar ist.

Andienung und Schleppkurve im 3D-Modell sichtbar machen

Die Andienung ist die schwierigste Stelle eines innerstädtischen Mikro-Hubs, und genau hier zahlt das 3D-Modell ein. Die Schleppkurve des maßgebenden Bemessungsfahrzeugs lässt sich im selben Geometriemodell darstellen, in dem auch der Baukörper steht. Rangierfläche, Bordsteinverlauf und Lastenrad-Zufahrt kommen so in einer einzigen, geprüften Darstellung zusammen. Auf engen Erschließungsstraßen ist oft das Feuerwehr- oder Müllfahrzeug maßgebend, nicht der Sattelzug, und ein kalibriertes Modell macht diese Fahrgeometrie überprüfbar, bevor die Bauaufsicht nachfragt.

Diese Verlagerung weg vom schweren Lieferverkehr ist exakt das Argument, das eine sichtbare Schleppkurve im Modell für das Bauamt belegen kann.

3D-Schleppkurve eines schlichten weißen Lieferwagens ohne Kennzeichen, der von der Stadtstraße in die Ladezone des Mikro-Hubs einbiegt Dieselbe innerstädtische Zufahrt im Bestand, leer und ohne Lieferfahrzeug, vor der Andienungsprüfung Zufahrt im Bestand Schleppkurve im Modell
Andienungsnachweis aus dem 3D-Modell: Ziehen Sie den Regler von der leeren Bestandszufahrt zur eingerechneten Schleppkurve eines weißen Lieferwagens beim Abbiegen in die Ladezone. So prüft das Bauamt die Befahrbarkeit des Mikro-Hub-Grundstücks vor dem Umbau.

Anwohner- und Investorenunterlagen aus einem Bildset ableiten

Der wirtschaftliche Vorteil liegt darin, dass ein einziges kalibriertes Bildset drei Adressaten zugleich bedient. Aus demselben geprüften Modell entstehen die Genehmigungs-, die Beteiligungs- und die Vermarktungsansicht, ohne dass drei separate Produktionen nötig wären.

  • Bauamt: die maßstäbliche Andienungs- und Schleppkurven-Darstellung für den Befahrbarkeitsnachweis.
  • Anwohnerschaft: die ehrliche Bestandsperspektive für die Beteiligung am realen Straßenraum.
  • Investoren: die City-Logistikimmobilie als vermietbare Immobilie für die letzte Meile.

Jede Sicht stützt sich auf dieselbe Geometrie und denselben kalibrierten Standpunkt. Ein gemeinsames Bildset senkt damit die Produktionskosten und macht den Standort für alle drei Adressaten zugleich nachvollziehbar.

Mikro-Hub für die Stadtlogistik: häufige Fragen

Worin unterscheiden sich Mikro-Hub und Mikro-Depot?

Beide Begriffe bezeichnen eine kleine, innerstädtische Umschlagfläche für die letzte Meile und werden fachlich weitgehend synonym verwendet, abgestuft nach Flächenbedarf und Funktion in Mikro-, Midi- und urbane Hubs.

In der Praxis grenzt man sie eher über das Betreibermodell ab: Ein Mikro-Depot wird häufig anbieteroffen von mehreren KEP-Dienstleistern gemeinsam genutzt, wie im Berliner Referenzfall KoMoDo mit BEHALA als Betreiber und DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS als Partnern, während ein Mikro-Hub oft proprietär einem einzelnen Logistikunternehmen zugeordnet ist.

In beiden Fällen finden nur Umschlag, Feinsortierung nach Touren und die Bestückung von Lastenrädern statt, keine klassische Lagerhaltung.

In welchem Baugebiet ist ein Mikro-Depot zulässig?

Den saubersten Nutzungsart-Fit bietet das Gewerbegebiet: Paragraf 8 Absatz 2 Nummer 1 BauNVO lässt Gewerbebetriebe aller Art sowie Lagerhäuser und Lagerplätze allgemein zu. Im Mischgebiet nach Paragraf 6 BauNVO und im Urbanen Gebiet nach Paragraf 6a BauNVO ist ein Mikro-Depot ebenfalls möglich, jedoch nur, soweit es das Wohnen nicht wesentlich stört.

Damit steht und fällt die Zulässigkeit in diesen Gebieten mit der Störgrad- und Lärmprüfung. Die TA Lärm gibt die maßgeblichen Immissionsrichtwerte je Gebiet vor, tagsüber 65 dB(A) im Gewerbegebiet, 63 dB(A) im Urbanen Gebiet und 60 dB(A) im Mischgebiet.

Wie wird ein Mikro-Hub genehmigt?

Die Einrichtung eines Mikro-Hubs ist regelmäßig eine Nutzungsänderung, die Paragraf 29 Absatz 1 BauGB als Vorhaben einstuft, sodass das Bauplanungsrecht greift. Im unbeplanten Innenbereich verläuft die realistische Route über Paragraf 34 BauGB: Das Vorhaben muss sich nach Art und Maß in die nähere Umgebung einfügen und die Erschließung muss gesichert sein.

Verfahrensfreiheit ist nach den Landesbauordnungen die Ausnahme und greift nur, wenn die neue Nutzung keine weitergehenden Anforderungen auslöst. Da ein Hub typischerweise Stellplatzbedarf, Andienung und Lärmschutz neu berührt, gehen die Behörden im Standardfall von der Genehmigungspflicht aus.

Das Stuttgarter Pilotprojekt logSPAZE benennt für seinen innerstädtischen Standort ausdrücklich, dass Bauplanungsrecht und Bauordnungsrecht zu beachten sind.

Welchen Nachweis verlangt das Bauamt für die Andienung?

Den Kern bildet die Schleppkurve, ein Spurführungsmodell, das die Befahrbarkeit der Zufahrt für das maßgebende Bemessungsfahrzeug prüft. Auf engen innerstädtischen Erschließungsstraßen ist dabei häufig nicht der Sattelzug ausschlaggebend, sondern das Feuerwehr- oder Müllfahrzeug, das die Anfahrt ebenfalls bewältigen muss.

Ergänzend quantifiziert ein Verkehrsgutachten die neu erzeugten KEP- und Transporterfahrten und beurteilt die betroffenen Knotenpunkte nach den Qualitätsstufen der Verkehrsqualität. So weist der Antragsteller nach, dass das Grundstück die zusätzlichen Lieferverkehre verträgt und die Erschließung im Sinne von Paragraf 34 BauGB gesichert bleibt.

Wie hilft eine 3D-Visualisierung bei Genehmigung und Vermarktung?

Eine kalibrierte Fotomontage von einem festen Standpunkt macht den geplanten Baukörper, die Andienung und die Schleppkurve am realen Stadtgrundstück objektiv prüfbar, bevor gebaut wird.

Aus demselben Bildset lassen sich drei Adressaten bedienen: Das Bauamt erkennt die Einfügung in die nähere Umgebung, Anwohner sehen die Integration in den Straßenraum und Investoren beurteilen die Immobilie für die letzte Meile als Asset. Damit verbindet ein einziges abgestimmtes 3D-Modell den Genehmigungsnachweis mit der Vermarktung.

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StratumCGI liefert kalibrierte Fotomontagen und 3D-Nachweise für Mikro-Hubs und Mikro-Depots aus einem koordinierten Modell. Andienung, Schleppkurve und Straßeneinbindung werden für Bauamt, Anwohnerbeteiligung und Investorenunterlagen aus einem festen Standpunkt überprüfbar. Übermitteln Sie Bestandsstandort, geplante Andienung und vorgesehene Nutzungsänderung für eine Projektkalkulation.

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